Warum ein „Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt“?
Auf Einladung des Senators für Gesundheit und der Landesfrauenbeauftragten gründete sich im Jahr 2012 das „Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt“. In dem Bündnis haben sich Hebammen, Frauenärztinnen und -ärzte, Kliniken, Kinderärztinnen und -ärzte, Vertreterinnen und Vertreter der Berufsverbände und der Krankenkassen zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen: Die natürliche Geburt wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken.
Das betrifft zum einen die gesellschaftliche Bewertung von Schwangerschaft und Geburt. Außerdem braucht es konkrete fachliche Veränderungen bei der Betreuung von Frauen. Diese sollen von den Fachleuten diskutiert und vorangetrieben werden.
Das Bündnis wendet sich mit seinen Empfehlungen an die Träger von Geburtshilfeeinrichtungen, an die verschiedenen an der Geburtshilfe beteiligten Gesundheitsberufe, die Berufsverbände, an Expertinnen und Experten aus Gesundheits- und Familienpolitik sowie an Vertreterinnen und Vertreter von Kostenträgern.
Das Bündnis möchte durch die Veröffentlichung dieser Empfehlungen einen konstruktiven Dialog anregen. Denn eines ist allen Beteiligten in den zwei Jahren der Zusammenarbeit deutlich geworden: Die Einflussfaktoren auf eine Geburt sind sehr komplex und um Veränderungen zu erzielen, bedarf es vieler kleiner und großer Schritte.
Auf der Grundlage dieser Empfehlungen plant das Bündnis für den Juni 2015 eine Bremer Kampagne zur Unterstützung der natürlichen Geburt. Hier sollen diese Themen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit in den Mittelpunkt gestellt werden. Neben einer großangelegten Plakatkampagne in Bremen und Bremerhaven laufen im Kampagnenzeitraum Radiospots und eine Homepage, sowie Profile bei Facebook und Twitter wurden eingerichtet.

Mitglieder im Bremer Bündnis zur Unterstützung der natürlichen Geburt:

Der Senator für Gesundheit der Freien Hansestadt Bremen

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)

Berufsverband der Frauenärzte, Landesverband Bremen

(Chef- und Ober-) Ärztinnen und Ärzte der Geburtshilfe, Neonatologie und (leitende) Hebammen aus allen Bremer geburtshilflichen Abteilungen:
DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus
Klinikum Links der Weser
Klinikum Bremen-Nord
Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide
Krankenhaus St. Joseph-Stift

Hebammenlandesverband Bremen e. V.

Hebammenschule Bremerhaven

AOK Bremen/Bremerhaven

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Landesvertretung Bremen

BARMER GEK

DAK-Gesundheit

hkk